Aus club dialektik

Zum Begriff des Todes



ReferentIn: Stephan Siemens

Ort: Achterstraße 32

Datum: 13.12.2014

Uhrzeit: 14:00h-18:00h

Alle Menschen beschäftigen sich mehr oder weniger intensiv mit dem Tod, und auch in der Philosophie wurde der Tod zu allen Zeiten behandelt.

Die Menschen sind sterblich wie alle Lebewesen. Dies hängt auf das Engste mit ihrer Individualität zusammen. Der Tod ist eine der natürlichen Bedingungen der Individualität. Diese These soll begründet werden durch Beantwortung der Fragen:

Was ist der Tod?

Wie wissen wir vom Tod?

Aber die Menschen sind nicht nur sterblich, wie alle Lebewesen. Sie werden auch gerade, was ihre Sterblichkeit betrifft, von den Tieren unterschieden. Sie sind wesentlich Sterbliche im Gegensatz zu den Unsterblichen, den Göttern. Denn die Menschen haben ein Bewusstsein ihrer Sterblichkeit. Die Todesangst ist nach Hegel die Grundlage der Herrschaft. Diese Erkenntnis ist deswegen umgekehrt eine der Voraussetzungen von Befreiung und zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Lebensbedingungen. So führt das Nachdenken über den Tod direkt zurück in das eigene Leben.

Mag sein, dass das alles so ist, aber ist das nicht mehr Sache der Religion? Hat die Philosophie dazu überhaupt etwas zu sagen? Der Referent meint: Allerdings! Deswegen diese Symposion.

Eintritt: 12 .- €, reduziert 6.- € (Mitglieder die Hälfte)