Aus club dialektik

David Hume und der Zweifel an den Erkenntnissen des Verstandes



ReferentIn: Wiebke Henning

Ort: Achterstraße 32

Datum: 24.11.2012

Uhrzeit: 14:00-18:00


Philosophinnen und Philosophen beschäftigen sich seit tausenden von Jahren mit der Suche nach Wissen und Erkenntnissen. Dabei stellen sie Gesetze auf, die etwas darüber aussagen sollen, wie unsere Welt funktioniert. Andere Philosophen greifen diese Theorien dann wieder mit Gegenargumenten an und stellen neue Gesetze auf. So entwickelt sich die Philosophie über die Jahrhunderte immer weiter und man kann sagen, sie verbessert sich selbst. Doch es schleichen sich auch immer wieder Zweifel ein. Können wir mit unserem Verstand wirklich Gesetze erkennen, die den Lauf der Dinge regeln? Neben den Philosophen, die sich damit beschäftigen, welche Erkenntnisse uns der Verstand liefern kann, gibt und gab es auch immer Philosophen, die Skeptiker sind und waren. Philosophische Skeptiker zweifeln daran, dass unser Verstand uns wirklich Erkenntnisse über die Welt liefern kann, sie zweifeln daran dass wir wirkliches Wissen über das, was in der Welt vor sich geht, erlangen können. Einer dieser Skeptiker war David Hume. Er entwickelte im 18. Jahrhundert eine Theorie, gemäß der wir nur unseren Sinnen und nicht unserem Verstand trauen sollten. Der Verstand verleitet uns dazu, Dinge zu glauben, die sich nach sauberer Analyse als trügerisch herausstellen. Im Symposion wollen wir uns mit den Argumenten, die Hume gegen den Verstand in Stellung bringt, beschäftigen, denn er legt in vielen Punkten tatsächlich einen Finger in eine Wunde. Wir werden uns aber auch fragen, inwiefern die rationale Philosophie dennoch ihre Berechtigung hat und ob wir dieser Skepsis nicht doch entgegentreten können und müssen.

Eintritt: 12 .- €, reduziert 6.- € (Mitglieder die Hälfte)