Aus club dialektik

Der Begriff der Kunst nach Georg Lukács



ReferentIn: Daniel Göcht

Ort: Achterstraße 32

Datum: 07.03.2015

Uhrzeit: 14:00h-18:00h

Kunst – was ist das eigentlich? Die Frage scheint heute angesichts der Vielfältigkeit der Stile, -ismen, Kunstevents gar nicht so einfach zu beantworten zu sein. Vielleicht kann ein Blick in die große systematische Ästhetik von Georg Lukács dabei helfen. Lukács betrachtet die Kunst als eine Form der Widerspiegelung der Wirklichkeit. Dabei ist sie aber nicht nur eine kopie-rende Verdopplung der Welt; sie spiegelt die Welt unter einem besonderen Aspekt wider: dass die Menschen sie durch ihre eigene Tätigkeit verändern. So stellt die Kunst die subjektive Seite der Wirklichkeit ins Zentrum und wird damit zu einem Medium der Selbstreflexion der Menschen. Sie ist mit Lukács‘ Worten ‚Ausdruck des Selbstbewusstseins der menschlichen Gattung‘. Dadurch soll sie auch dazu beitragen, der Entfremdung entgegen zu wirken. Lukács formuliert damit einen hohen Anspruch an die Kunst und entsprechend fällt auch einiges aus dem Bereich, der diesem Anspruch genügt, hinaus. Im Symposion wird Lukács‘ Begriff der Kunst dargestellt, um im Anschluss zu diskutieren ob seine Theorie trotzdem heute noch ak-tuell ist. Ich werde versuchen zu zeigen, dass eine Beschäftigung mit Georg Lukács‘ Ästhetik auch heute noch lohnt und wir noch einiges von ihm lernen können.

Eintritt: 12 .- €, reduziert 6.- € (Mitglieder die Hälfte