Aus club dialektik

Karl Marx und die Hegelsche Dialektik



ReferentIn: Eva Bockenheimer

Ort: Achterstraße 32

Datum: 19.05.2012

Uhrzeit: 14:00-18:00


Ein wesentliches Anliegen von Marx und Engels war es, den Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft zu erheben, damit er nicht bloß „geglaubt“ oder „ersehnt“ werden muss, sondern rational begründet werden kann und seine historisch-materiellen Voraussetzungen benannt werden können. Dafür war eine Reflexion auf die Methode der wissenschaftlichen Forschung und Darstellung notwendig. Marx bezeichnet seine Methode als „dialektisch“ und stellt sich damit bewusst in die Tradition der Hegelschen Philosophie, an derem rationellen Kern er festhält, obwohl er ihre mystifizierte Form kritisiert. In ihrer rationellen Gestalt ist die Dialektik nach Marx „dem Bürgertum (...) ein Gräuel, weil sie in dem positiven Verständnis des Bestehenden zugleich auch das Verständnis (...) seines notwendigen Untergangs einschließt, jede gewordene Form (...) auch nach ihrer vergänglichen Seite auffasst, sich durch nichts imponieren lässt, ihrem Wesen nach kritisch und revolutionär ist.“ (MEW 23, 27f.) Was genau das dialektische Denken auszeichnet und wodurch sich die Marxsche Dialektik von der Hegelschen unterscheidet – damit werden wir uns in diesem Symposion beschäftigen.


Eintritt: 12 .- €, reduziert 6.- € (Mitglieder die Hälfte)